Kommunalbetrieb Stein bezieht neue Räume

Kommunalbetrieb Stein bezieht neue Räume

Das denkmalgeschützte Haus in der Hauptstraße 26 ist ein Gebäude mit Geschichte: Zuerst war es ein Schulhaus, ein Geschenk des Bleistiftpioniers Lothar von Faber und eingeweiht im Jahre 1859. Von 1884 bis 1956 diente das Gebäude als Rathaus der Gemeinde Stein und wurde danach für unterschiedlichste Zwecke genutzt. Im Erdgeschoss wurde ein Ladengeschäft eingerichtet, wo 1977 bis 2017 das "Schuhhaus Schneider" für viele ein Begriff war.
Vergangenes Jahr, nachdem der Mieter der Ladenfläche seinen Auszug angekündigt hatte, entstand ein neuer Plan für die geschichtsträchtigen Mauern, der nun umgesetzt wurde: Der Kommunalbetrieb ist innerhalb Gebäudes umgezogen und wechselte von der zweiten Etage ins Erdgeschoss.

 

 


Neue Optik mit historischen Spuren
Zuvor wurden die Räume im Erdgeschoss renoviert und das Ladengeschäft zurückgebaut. Bei der Umgestaltung dienten alte Fotos und Zeichnung von dem Gebäude als Vorlage, denn die Optik der 50er-Jahre sollte rekonstruiert werden. Ziel war es, "die Spuren der Geschichte sichtbar zu machen", so Architekt Erdmann Nolte. So wurden "Originalteile" freigelegt oder bewusst nicht umgebaut, wie die Sandstein-Treppe im Flur der neuen KbS-Räume. Auch die Schaufenster aus den 70er-Jahren haben ihre Spuren hinterlassen: "Man kann die Umrisse an der Fassade noch erkennen, wie eine Wunde, die nun verheilt ist", erklärt der Architekt.

 

Der Architekt und die ausführenden Firmen sahen sich zunächst mit schwierigen Aufgaben konfrontiert. Das Haus besteht aus zwei Gebäudeteilen, die zunächst auf eine Ebene gebracht werden mussten. Zwischen der Bodenplatte des vorderen Gebäudeteils und dem hinteren Teil, der auf Sand erbaut wurde, mussten einige Zentimeter Höhenunterschied ausgeglichen werden, um das Erdgeschoss barrierefrei zu gestalten. Die Statik wurde mit Eisenträgern verbessert.
KbS-Vorstand Klaus Heinrich bedankte sich bei allen beteiligten Unternehmen: "Obwohl wir sicherlich manchmal schwierige Auftraggeber waren, war unsere Zusammenarbeit sehr vertrauensvoll. Dafür danke ich unserem Architekten Erdmann Nolte und allen, die an der Umsetzung beteiligt waren", so Heinrich. Als "ganz und gar nicht schwierig, sondern stets konstruktiv, weil beide Seiten vom Fach kommen" beschreibt Architekt Nolte selbst die gemeinsame Arbeit.

 


Auch Steins Erster Bürgermeister Kurt Krömer als Vorsitzender des Verwaltungsrates ist überzeugt davon, dass der Umbau der Räume und der Umzug des Kommunalbetriebs Stein die richtige Entscheidung war: "Die Idee, die mit dem ehemaligen Vorstand Erwin Kohlbeck entstand, war wertvoll und der Umzug notwendig. Es ist schön, dass diese städtische Liegenschaft wieder in ein Schmuckstück verwandelt wurde und nach dem Auszug des Ladengeschäfts so sinnvoll weitergenutzt wird", so Krömer.

Der Kommunalbetrieb Stein ist dank des Umzugs um rund 60 qm³ Fläche gewachsen, vor allem aber sind die Räume nun barrierefrei. Das sei schon länger der Wunsch des KbS gewesen, so Vorstand Klaus Heinrich. Eine Maßnahme für absolute Barrierefreiheit steht jedoch noch bevor: Im Zuge der Erneuerung der Bushaltestelle "Stein Kirche", die direkt vor der Tür des KbS liegt, wird eine Rampe errichtet, die den Eingang des KbS auch für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollatoren überwindbar macht.

 

Erlös aus Steiner Kalender 1850,-€

 

 

Erlös aus Steiner Kalender: 1850 Euro für den Kindergarten Gräfin Ottilie

Zum zehnten Mal wurde der Steiner Kalender angefertigt und verkauft. Zum zehnten Mal wurde der Erlös gespendet. Der Kalender unter dem Motto "Panorama-Fenster" verkaufte sich rascher als gewohnt: Bereits zwei Wochen vor Weihnachten waren alle Exemplare vergriffen. Nicht nur für die Macher des Kalenders ist das erfreulich, sondern auch für den Evangelischen Kindergarten Gräfin Ottilie.

(v.l.) Vorstand des Kommunalbetriebs Stein Klaus Heinrich, musikalischer Leiter der Musikschule Stein Norbert Henneberger, Erster Bürgermeister Kurt Krömer, Initiator des Kalenders Erwin Kohlbeck, davor Pfarrer Jochen Ackermann, Jana Tlamicha und Stefan Walz von der VR Bank Nürnberg, Fotograf Georg Lang sowie zwei Erzieherinnen mit Kindern des Evangelischen Kindergartens Gräfin Ottilie.

 

Der Kindergarten darf sich in diesem Jahr nämlich erneut über eine Spende freuen: Aus dem Erlös des Steiner Kalenders 2018 ergab sich eine Summe in Höhe von 1850 Euro, die für die musikalische Früherziehung verwendet wird. In Zusammenarbeit mit der benachbarten Musikschule Stein werden die Kinder dabei schon in jungen Jahren musikalisch gefördert.

 

Mit der Musik können die Kinder miteinander kommunizieren, selbst wenn es noch Sprachbarrieren geben sollte. "Vielmehr fördert das gemeinsame Musizieren die Sprachvermittlung spielerisch", so Krömer. Auch die Vernetzung der Musikschule mit dem Kindergarten sei ein wichtiges Signal dafür, dass der Zusammenhalt in Stein großgeschrieben wird. Pfarrer Jochen Ackermann und musikalischer Leiter der Musikschule Stein Norbert Henneberger freuen sich, dass die musikalische Früherziehung bei Kindern, Eltern und Erziehern gut ankommt. Durch die Spende kann das Angebot weiter finanziert werden, ohne dass Mehrkosten auf die Eltern zukommen.

"Aus Jux und Tollerei entstand einst der erste Steiner Kalender", blickte Erwin Kohlbeck zurück auf den Werdegang des Kalenders. In diesem Jahr erlebt das Druckwerk seinen ersten runden Geburtstag und hat bereits 14.200 Euro an Spendengeldern für Steiner Einrichtungen, Vereine und Organisationen hervorgebracht. Auch der Kindergarten Gräfin Ottilie profitiert nun bereits zum dritten Mal vom Verkauf des beliebten Kalenders. Der frühere Vorstand des Kommunalbetriebs Stein Erwin Kohlbeck wird sich auch nach seinem Abschied in den Ruhestand dem Fortbestehen des Steiner Kalenders widmen, erklärte er gemeinsam mit seinem Nachfolger Klaus Heinrich bei der Spendenübergabe.

An dem Steiner Kalender 2018 unter dem Motto "Panorama-Fenster" offenbarte der Fotograf Georg Lang Blicke auf die schönsten Ecken der Stadt Stein. Im Rahmen des Jubiläumsjahres wurden an verschiedenen Orten im Steiner Stadtgebiet Landschaftsbilderrahmen positioniert. Sie sind geschmückt mit dem Staaner Stiftla, dem Symbol für die Euphorie über die Stadterhebung im Jahr 1977. Ein Blick durch die blauen Holzrahmen offenbart einen besonders schönen Platz in der Faberstadt. Georg Lang vom Steiner Foto-, Film- und Videoclub hatte sich für den Steiner Kalender auf den Weg gemacht und die schönsten Motive abgelichtet. Auch für den nächsten Kalender hat er seine Unterstützung zugesichert.

Möglich ist dieses jährliche Projekt, weil die Geschäftsstelle Stein der VR Bank Nürnberg als Sponsor auftritt. Jana Tlamicha und Stefan Walz von der VR Bank gaben auch für den kommenden Kalender wieder grünes Licht.


Der Kommunalbetrieb Stein möchte sich ausdrücklich bei allen bedanken, die für das gute Gelingen des Kalenders 2018 mitgewirkt haben. 

 

Wohnungsmarkt

Wohnungsmarkt: "Vor dem Spatenstich ist alles vergeben"

Interview mit Erwin Kohlbeck und Klaus Heinrich vom Kommunalbetrieb Stein 

Wohnraum wird in Ballungsräumen ein immer wertvolleres Gut. Menschen mit niedrigen Einkommen oder kinderreiche Familien haben nicht selten große Schwierigkeiten, bezahlbare Wohnungen zu finden. Die Kommunen versuchen, mit ihren Mitteln dem entgegenzusteuern - auch die Faberstadt.

 

„Für uns ist das eine Nullnummer": Erwin Kohlbeck (re.) und sein Nachfolger Klaus Heinrich über die Bauprojekte der Steiner KbS.
© Foto: Thomas Scherer

 

In Stein verwaltet der Kommunalbetrieb (KbS) die städtischen Wohnungen und baut jährlich neue Häuser, deren Mieten weit unter denen des freien Marktes liegen. Erwin Kohlbeck, Vorstand des KbS, und Klaus Heinrich, der in Kürze Kohlbecks Position übernehmen wird, erläutern, was in einer Kommune wie Stein machbar ist.


Wie lang ist Ihre Liste mit Wohnungssuchenden?

Erwin Kohlbeck: Wir führen eine Warteliste, auf der 250 bis 300 Namen stehen. Aber das darf man sich nicht so vorstellen, dass diese Menschen bei uns Schlange stehen. Wir notieren alle Anfragen. Wenn wir dann etwas frei haben und uns melden, stellt sich heraus, dass es rund zwei Dritteln gelungen ist, schon selbst etwas zu finden. Aber grundsätzlich muss ich sagen, gibt es mehr Wohnungssuchende als 2006, dem Jahr, in dem der KbS gegründet wurde.

Welche Personengruppe fragt am häufigsten nach freien Wohnungen?

Kohlbeck: Mir sind zwei Gruppen aufgefallen: Ältere Menschen, die gerne in Stein wohnen bleiben wollen. Ihre eigene Immobilie ist ihnen zu groß geworden, für ein Heim sind sie noch zu fit, aber sie suchen eine barrierefreie Wohnung. Und dann macht sich auch bei uns bemerkbar, dass der Landkreis Fürth der mit der höchsten Scheidungsquote in Bayern ist. Wir haben viele Anfragen von Alleinerziehenden, Vätern und Müttern. Sobald bekannt wird, dass wir neu bauen, kommen auch Anfragen nach Wohnungen.
Klaus Heinrich: Oft sind unsere Häuser schon beim ersten Spatenstich komplett belegt.


Welche Wohnungsgrößen sind gesucht?

Heinrich: Am beliebtesten sind Drei-Zimmer-Wohnungen. Auch die Alleinerziehende mit nur einem Kind wünscht sich drei Zimmer. Der Single will mindestens zwei Zimmer. Ein-Zimmer-Wohnungen sind bei uns in Stein überhaupt nicht gefragt. Wir sind keine Studentenstadt.

 


Der KbS hat seit 2014 jährlich ein Haus in Stein gebaut. Als 100-prozentige Tochter der Stadt erwirtschaften Sie mit der Neuvermietung keinen Gewinn. Wie günstig sind Ihre Quadratmetermieten im Vergleich zum freien Wohnungsmarkt?

Heinrich: Wir haben 18 Wohneinheiten neu geschaffen und viele Bestandswohnungen saniert, und immer darauf geachtet, dass alles bezahlbar bleibt, auch ohne staatliche Förderung.

Kohlbeck: Beispielsweise kostet der Quadratmeter in unserem Haus am Neuwerker Weg bei der Erstvermietung 6,95 Euro. Für uns ist das eine Nullnummer, das heißt wir erwirtschaften so viel, wie wir investiert haben. Am freien Markt müsste man mindestens mit elf bis zwölf Euro pro Quadratmeter rechnen.

Heinrich: Da die Baukosten jährlich um 10 bis 15 Prozent steigen, wird allerdings bei unserem nächsten Projekt, für das wir die Baugenehmigung eingereicht haben, auch die Miete um zirka 80 bis 90 Cent pro Quadratmeter höher ausfallen.

Aber es gibt doch jetzt staatliche Förderung für Gemeinden, die bezahlbaren Wohnraum planen – das kommunale Wohnförderprogramm, abgekürzt KommWFP. Wird das in Stein genutzt?

Kohlbeck: Aufgelegt wurde es angesichts der Erwartung, dass der Zuzug nach Deutschland weiter sehr hoch ist. Zunächst aber wurden die Mittel von 150 Millionen Euro bayernweit gar nicht abgerufen, denn es durften nur Kommunen bauen, aber keine kommunalen Wohnungsverwaltungen, wie wir eine sind. Das wurde nun nachgebessert. Mit unseren bisherigen Wohnbauprojekten hat das allerdings gar nichts zu tun.

Und nun legen Sie los?

Kohlbeck: Ja, wir sind in der Planungs- und Prüfungsphase. Bebaut werden soll ein 610 Quadratmeter großes Grundstück an der Hauptstraße 96, das im städtischen Eigentum ist.

Wie hoch fällt dafür die Förderung aus?

Heinrich: Das kann man heute noch nicht sagen. Wir müssen unsere Planung der Regierung von Mittelfranken vorlegen, die dann entscheidet, welche Kosten förderfähig sind. Frühestens 2018/19 wird das Haus fertig sein.

Gibt es viele Auflagen, die Sie erfüllen müssen?

Kohlbeck: Die Zielgruppe dieser Wohnungen sind Menschen, die sich aus eigener Kraft auf dem Markt nicht versorgen können, dazu gehören anerkannte Flüchtlinge, aber auch alle anderen Menschen, die unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegen. Deshalb dürfen die Wohnungen bestimmte Quadratmeterzahlen nicht übersteigen. So hat ein Zwei-Personen-Haushalt einen maximalen Anspruch auf 65 Quadratmeter, mit einem Höchstbetrag an Miete von 579 Euro. In anderen Landkreiskommunen ist die Miete noch niedriger.

Sie werden also die Standards beim Bau dieser Wohnungen herunterschrauben müssen.

Heinrich: Ja, da wird es sicher keine Fußbodenheizung geben. Die Fensterbretter sind eher aus Kunststoff als aus Marmor und es werden keine elektrisch betriebenen Rollos eingebaut.

Für Sie, Herr Kohlbeck, ist es das letzte Projekt der KbS, das Sie angestoßen haben.

Kohlbeck: Ja, ich trete zum Jahreswechsel in die Ruhephase der Altersteilzeit ein. Ich freue mich darauf. Mit meinem Nachfolger, Herrn Heinrich, ist die KbS in guten Händen.

Interview: Beate Dietz
Fürther Nachrichten

 

 

Verabschiedung von Herrn Erwin Kohlbeck als Vorstand des KbS

Am 24. November 2017 fand die Verabschiedung unseres langjährigen Vorstands Erwin Kohlbeck im feierlichen Ambiente des Graf von Faber-Castell'schen Schloss statt. 

Vorstand des KbS Erwin Kohlbeck und sein Nachfolger Klaus Heinrich

Die geladenen Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und alle Mitarbeiter des KBS ließen es sich nicht nehmen, ihm persönlich für sein Wirken zu danken und ihm alles Gute für die Zukunft zu wünschen.Herr Kohlbeck hat nicht nur bei der Gründung des KbS AöR ab 2006 federführend mitgewirkt, sondern auch das Unternehmen innerhalb von 12 Jahren Vorstandschaft zu einer funktionierenden und fest installierten Institution in Stein aufgebaut.

 

Die Belegschaft des Kommunalbetrieb Steins wünscht Herrn Erwin Kohlbeck viel Gesundheit und für die frei werdende Zeit alles erdenklich Gute.

Vorstellung Steiner Kalender 2018

2018 öffnen sich in Stein "Panorama-Fenster"


Wie in jedem Herbst enthüllt der Initiator des Steiner Kalenders, Vorstand des Kommunalbetriebs Erwin Kohlbeck, die Kalender-Motive für das kommende Jahr 2018.

Diesmal erwarten den Betrachter Blicke durch "Panorama-Fenster" auf die schönsten Ecken der Stadt Stein.

Fotograf Georg Lang vom SFC (v.l.), Inititator Erwin Kohlbeck, Jana Tlamicha von der VR-Bank und Erster Bürgermeister Kurt Krömer.

 

Im Rahmen des Jubiläumsjahres wurden an verschiedenen Orten im Steiner Stadtgebiet Landschaftsbilderrahmen positioniert. Geschmückt mit dem Staaner Stiftla, dem Symbol für die Euphorie über die Stadterhebung im Jahr 1977, sollen sich über das Jubiläumsjahr hinaus das Stadtbild bereichern. Ein Blick durch die blauen Holzrahmen offenbart einen besonders schönen Platz in der Faberstadt. Fotograf Georg Lang vom Steiner Foto-, Film- und Videoclub hat sich auf den Weg gemacht und die schönsten Motive abgelichtet. Dafür ging es sogar morgens um 5 Uhr nach draußen, um Sonnenaufgänge einzufangen.
Übergeben wurde der Kalender von Erwin Kohlbeck und Georg Lang an die die Geschäftsstellenleiterin der VR Bank Jana Tlamicha und an Ersten Bürgermeister Kurt Krömer. Die VR-Bank sponsort die Herausgabe des Steiner Kalenders auch in diesem Jahr, womit der Druck von 500 Exemplaren finanziell ermöglicht wurde. Der Erlös des Steiner Kalender geht im Frühjahr an eine wohltätige Einrichtung in Stein. Ein Projekt, das im Laufe der Jahre zur Tradition wurde und in das Erwin Kohlbeck von Beginn an viel Herzblut fließen ließ und durch die Liebe zum Detail eine Fan-Gemeinde auch außerhalb Steins entwickelte.

 

Ein Exemplar kostet 7,50 Euro und ist an folgenden Stellen erhältlich:

Rathaus Stein, Hauptstr. 56, Zimmer 112

Toto-Lotto Jäger, Deutenbach, Goethering 3

Schreibwaren Paschka, Mühlstr. 41

Schreibwaren Paschka, Hauptstr. 88

Kommunalbetrieb Stein AöR, Alexanderstr. 1

 

Stadt Stein Jubiläum 2017

Kunst trifft Natur: Pflanztöpfe für Stein

 

Kunst- und Naturliebhaber lockt nun ein ganz besonderes Projekt ins Freie: 18 kunstvoll bemalte Pflanztöpfe zieren nun das Steiner Stadtbild. Die Aktion im Rahmen des Jubiläumsjahres 2017 wurde dank der finanziellen Unterstützung zahlreicher Steiner Unternehmen und Einrichtungen möglich.
 

"Die Ergebnisse sind, wie ich finde, beeindruckend. Vor allem freut mich, dass die wunderbar gestalteten Pflanztöpfe unser Stadtbild nun weit über unser Jubiläumsjahr hinaus verschönern werden", so Steins Erster Bürgermeister Kurt Krömer.
 
Ein besonderer Dank geht hierfür an die Künstlerinnen und Künstler. Die Studenten der Akademie Faber-Castell bemalten die gut 1,60 m großen Töpfe mit viel Liebe zum Detail in ihrer Studienzeit und auch in ihren Ferien unter der Leitung von Michael Klotz, Dozent und Inhaber der Agentur Klotz & Freunde aus Langenzenn. Die Firma Nibler verzierte ihren Pflanztopf mit tatkräftiger Unterstützung von Kindern der Mitarbeiter, die sich mit bunten Handabdrücken auf dem Gefäß verewigten.
 
Für den Pflanztopf des Kommunalbetriebs Stein ließ sich der Steiner Künstler Dr. Edgar Birzer eine ganz spezielle Raffinesse einfallen: In einer dekonstruierten Schablonenschrift ist der von ihm designte Topf mit Begriffen der Steiner Stadtgeschichte beschriftet. Alle Steiner Ortsteile sowie auch die Partnerstädte Guéret (F), Puck (PL) und Falkenstein (D) haben neben weiteren Schlagwörtern ihren Platz auf dem Topf gefunden. Die Schrift lässt sich jedoch erst dann deutlich entziffern, wenn der Zeigefinger zu Hilfe genommen wird, um am Anfang eines jeden Buchstabens eine senkrechte Linie zu bilden.
 
 
Einfallsreichtum, künstlerisches Talent und viel Zeit flossen in das Jubiläumsprojekt, welches nun zum Flanieren durch das Steiner Stadtgebiet einlädt.

 

 

- zum Jubiläumstopf des Kommunalbetriebs Stein

www.kbstein.de/topf.pdf

 

 

- zur Jubiläumshomepage der Stadt Stein.

www.stein2017.de